Top 10 Hundefutter ohne Zucker – (Erfahrung & Test 2022)

Von Norbert Paulus • Zuletzt aktualisiert am 14. Januar 2022

hundefutter-ohne-zucker-testLeider können Hunde an einer Reihe von Gesundheitsproblemen leiden, die auch Menschen haben.

Eines der häufigsten und schwerwiegendsten Beispiele ist Hundediabetes – eine Krankheit, die durch eine gestörte Funktion der Bauchspeicheldrüse gekennzeichnet ist.

Ohne eine gesunde Bauchspeicheldrüse hat dein Hund Probleme, seinen Blutzuckerspiegel zu regulieren. Unbehandelt kann Diabetes zu sehr ernsten Komplikationen und sogar zum Tod führen.

Deshalb solltest du immer mit deinem Tierarzt zusammenarbeiten, um deinen Hund so gesund wie möglich zu halten und ihm ein Futter zu geben, das die Nährstoffe enthält, die ein diabetischer Hund braucht.

In diesem Artikel geben wir eine Antwort auf die Frage: Wie ungesund ist Zucker für Hunde?

Wir zeigen, wie gefährlich Zucker für Hunde ist und welches Hundefutter ohne Zucker am besten ist.

Die 10 besten Hundefuttersorten ohne Zucker 2022 im Vergleich

Unsere Empfehlung


1. Zuckerfreies Hundefutter mit Huhn, Gemüse und Kelp-Alge von Irish Pure

Irish-Pure-Adult-getreidefreies-hundefutterBewertung:

Das Trockenfutter von Irish Pure enthält Fleisch von Freiland-Hühnern, Gemüse und Kräuter, sowie Kelp-Alge. Es ist für alle Hunderassen und Größen geeignet.

  • Zutaten: 65 % Fleisch von Freiland-Hühnern, 32 % Gemüse und Kräuter, 3 Prozent Kelp-Alge
  • Stil: Alle Hunderassen
  • Geeignet für: erwachsene Hunde
  • Besonderheiten: Frei von Zucker und Getreide

Zuckerfreies Hundefutter von Irish Pure enthält das Fleisch von Freiland-Hühnern, die das ganze Jahr an der frischen Luft Irlands verbringen. Die Kelp-Alge stammt von der Westküste Irlands. Sie enthält Jod, Vitamine E und C und Eisen. Sie reguliert die Verdauung des Hundes und stärkt sein Immunsystem. Anstatt Getreide, das Verdauungsprobleme verursachen kann, werden Kartoffeln verwendet, die dem Hund wichtige Kohlehydrate liefern. Das Fleisch stammt aus artgerechter Tierhaltung und wird innerhalb von 48 Stunden verarbeitet.

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2. Hundefutter ohne Zucker mit Huhn, Gartengemüse und Wildkräutern von Müller‘s Naturhof

Muellers-Naturhof-HundetrockenfutterBewertung:

Das Trockenfutter von Müller‘s Naturhof besteht aus natürlichen Zutaten, nämlich Hühnerfleisch, Erbsen, Äpfeln und Wiesenkräutern. Das Futter ist für erwachsene Hunde aller Rassen geeignet.

  • Zutaten: getrocknetes Hühner- und Putenfleisch, aufgeschlossener Vollkornmais, Sonnenblumenöl, Vollkornreis, Rübenmark, Apfeltrester, Johannisbrotmehl, Erbsen, Bierhefe, Grünkräutermischung (Rosmarin, Thymian, Kamille, Brennnessel, Löwenzahn)
  • Stil: Alle Hunderassen
  • Geeignet für: erwachsene Hunde
  • Besonderheiten: kaltgepresstes, schonend verarbeitetes Trockenfutter ohne Getreide und Zucker.

Da das Hundetrockenfutter von Müller‘s Naturhof schonend ohne Zusatz von Getreide hergestellt wird, ist es auch für Hunde geeignet, die sensibel auf ihr Futter reagieren. Es enthält keine gentechnisch veränderten Zutaten, Farb-. Aroma- oder Konservierungsstoffe und keinen Zucker. Der Hund wird rundum mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt und erhält naturnahe und artgerechte Ernährung.

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3. Zuckerfreies Hundefutter mit niedrigem Fettgehalt von MERA

MERA-essential-Light-Hundefutter-trockenBewertung:

Das zuckerfreie Hundetrockenfutter von Mera besteht zu einem großen Teil aus Hühnerfleisch. Es hat einen sehr geringen Fettanteil und ist daher für Hunde aller Rassen geeignet, die an Übergewicht leiden.

  • Zutaten: Geflügelfleisch, Rübentrockenschnitzel, Eipulver, Lachsöl, Sonnenblumenöl
  • Stil: alle Hunderassen
  • Geeignet für: für übergewichtige, fettleibige, erwachsene Hunde
  • Besonderheiten: Ohne Weizen, exotische Fleischquellen, Farb-, Aroma, und Konservierungsstoffe, gentechnisch veränderte Zutaten, Zucker, Soja und Vitamin K3.

Das Hundetrockenfutter von Mera besteht aus wenig Fett und vile Protein und ist somit vor allem zur Gewichtsreduktion und zum Erhalt der Muskeln geeignet. Außerdem enthält das Futter Inulin und Yucca Schidigera zur Unterstützung eines gesunden Darms. Die hochwertigen Zutaten und deren optimale Kombination versorgen Hunde aller Rassen mit den wichtigen Nährstoffen.

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4. Hundefutter ohne Zucker mit Huhn & Ente, Rind, Pute, Kalb, Truthahn oder Lamm von MjAMjAM

MjAMjAM-Premium-Nassfutter-HundeBewertung:

Das Hundenassfutter von MjAMjAM in den Sorten Huhn & Ente, Rind, Pute, Kalb, Truthahn oder Lamm besteht aus naturbelassenen Zutaten aus der Region und eignet sich für Hunde aller Rassen und aller Altersstufen.

  • Zutaten: wahlweise Huhn & Ente, Rind, Pute, Kalb, Truthahn oder Lamm, Möhren, Chiasaat, Erbsen, Kartoffeln, gekochtem Reis, Zucchini, Distelöl, frischen Tomaten
  • Stil: für alle Hunderassen
  • Geeignet für: Hunde jeden Alters
  • Besonderheiten: ohne Zcker, Farb- und Lockstoffe, Gluten, Soja, pflanzliche Nebenerzeugnisse und synthetische Konservierungsstoffe

Das Testpaket aus sechs verschiedenen Fleischsorten stellt eine artgerechte, naturbelassene und Beutenahme Hundenahrung dar. Es enthält alle Bestandteile für eine gesunde Ernährung des Hundes. Die Zutaten stammen von regionalen Bauernhöfen und unterliegen strengsten Qualitätskontrollen. Die Zutaten sind alle in Lebensmittelqualität.

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5. Halbfeuchtes Trockenfutter ohne Zucker von MERA

MERA-essential-Hundefutter-Soft-BrockenBewertung:

Die Firma Mera, ein deutsches Familienunternehmen in 3. Generation, hat ein halbfeuchtes Hundefutter ohne Zucker entwickelt, dass für erwachsene Hunder aller Rassen geeignet ist.

  • Zutaten: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe, Hefe
  • Stil: fur alle Hunderassen
  • Geeignet für: erwachsene Hunde mit normalem Energiebedarf
  • Besonderheiten: weiche Kroketten mit Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren für eine gesunde Haut und glänzendes Fell

Das Geflügel in den weichen Kroketten schmeckt Hunden besondes gut. Die Zusammensetzung der Öle und Fette fördern die Gesundheit von Haut und Fell. Die Proteine des Geflügelfleisches sorgen für kräftige Muskeln bei dem Hund. Das weiche Trockenfutter ist frei von Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen, Soja, Zucker, Vitamin K, Gentechnik und exotischen Fleischquellen.

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6. Pure Sensitive Hundetrockenfutter ohne Zucker von MERA

MERA-pure-sensitive-Truthahn-Reis-Hundefutter-trockenBewertung:

Das zuckerfreie Hundefutter von MERA besteht aus gut bekömmlichem Truthahn und Reis und bietet auch Hunde, die sensibel auf Futter reagieren, eine gesunde und nahrhafte Kost.

  • Zutaten: Truthan und Reis
  • Stil: für alle Hunderassen und Größen
  • Geeignet für: erwachsene Hunde
  • Besonderheiten: gut geeignet für Hunde mit Magen/Darm-Problemen und für Hunde mit Allergien, außerdem zur Förderung der Gesundheit von Haut und Fell

Das weizen- und glutenfreie Hundetrockenfutter eignet sich besonders gut für die Bedürfnisse sensibler Hunde. Das Futter enthält nur eine tiereische Proteinquelle und eine Kohlenhydratquelle, versorgt den Hund trotzdem mit allen wichtigen Nährstoffen. Das Futter ist glutenfrei und leicht verdaulich. Das Hundefutter enthält keinerlei Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, Soja, Zucker, Vitamin K3 oder Gentechnik. Es eignet sich besonders gut für Hunde mit einem empfindlichen Magen oder Allergien.

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7. Zuckerfreies Hundefutter von GranataPet

GranataPet-Lieblings-Mahlzeit-Fasan-Gefluegel-Nassfutter-HundeBewertung:

Das Hundenassfutter von GranataPet ist gänzlich ohne Getreide und Zucker, künstliche Farm- und Aromastoffe hergestellt und ermöglicht dem Hund eine ausgewogene und naturnahe Ernährung.

  • Zutaten: 65 % Geflügel- und Fasanenfleisch, 3 % Spinat, 3 % Tomaten, 1 % Granatapfelkerne, Leinl, Grünlippenmuschelmehl
  • Stil: für Hunde aller Rassen und Größen
  • Geeignet für: für alle Altersstufen
  • Besonderheiten: Das Hundenassfutter ist glutenfrei, getreidefrei, weizenfrei, zuckerfrei und ist für Hunde mit Lebensmittelallergien geeignet. Es ist besonders gut für das Immunsystem und für Haut und Fell.

Dank seines hohen Fleischanteils ist das Hundenassfutter besonders schmackhaft. Das Leinöl, die Granatapfelkerne und das Mehl der Grünlippmuschel sorgen für wertvolle Fette und Vitamine, die auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sein. Alle Zutaten sind hochwertig und leicht verdaulich, sodass das Nassfutter auch für sensible Hunde geeignet ist.

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8. Hundefutter ohne Zucker mit hohem Fleischanteil von Sollis

Sollis-Hundefutter-Nass-ohne-zuckerBewertung:

Besonders viel hochwertiges, frisches Wildfleisch sorgt für einen guten Geschmack, den fast jeder Hund liebt. Das Hundefutter ohne Zucker von Sollis ist ganz ohne Getreide, Zucker, Konservierungsstoffe, Schlachtabfälle, Soja, Laktose, Geschmacksverstärker oder Farbstoffe hergestellt.

  • Zutaten: 60 % Wild, 25.4 % Brühe, 4 $ Möhren, 4 § Süßkartoffeln, 3 % Brokkoli, 2 % Preiselbeeren, 1 % Mineralstoffe, 0,5 % Kräuter, 0,1 % Nachtkerzenöl
  • Stil: für Hunde aller Rassen und aller Größen
  • Geeignet für: für erwachsene Hunde
  • Besonderheiten: Mit Karotten und Süßkartoffeln für extra viel Beta-Karotin und Vitamin E für gesunde Haut und Fell., Nachtkerzenöl und Kräuter wirken entzündungshemmend und unterstützen ebenfalls Haut und Fell.

Sollis stellt sein Hundefutter unter strenger veterinärmedizinischer Kontrolle und in Lebensmittel-Standard in Deutschland her. Verwendet wird nur hochwertiges, frisches Wildfleich und kein Fleischmehl oder Formfleisch. Die frischen Fleischstücke schmecken dem Hund besonders gut und die beigemischten Zutaten wie Karotten, Süßkartoffeln, Nachtkerzenöl und Kräuter tragen zusätzlich zur Gesundheit des Hundes bei.

Meine Empfehlung: Die 4 besten Hundefuttersorten ohne Getreide und Gluten 2022 (Trocken- und Nassfutter) für alle Hunderassen - erhältlich bei Amazon mit den besten Kundenbewertungen.

ProduktBellfor Wiesen-SchmausJOSERA Lachs & KartoffelWolfsblut - Wild Duck AdultGranataPet Liebling's Mahlzeit
BildBellfor Wiesen-Schmaus - GetreidefreiJOSERA Lachs & KartoffelWolfsblut - Wild Duck AdultGranataPet Liebling's Mahlzeit Fasan & Geflügel
Testnote1,21,21,31,5
ArtTrockenfutterTrockenfutterTrockenfutterNassfutter
GetreidefreiJaJaJaJa
GlutenfreiJaJaJaJa
Preis
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9. Zuckerfreier Hundeleckerli Mix mit hohem Fleischanteil von Chewies

Chewies-Hundeleckerli-Mix-zuckerfreiBewertung:

Die Hunderleckerlis von Chewies mit Rind, Pansen und Geflügel wurden speziell fürs Hundetraining entwickelt. Die weiche Textur machen die Leckerlis zur idealen B elohnung beim Training und auch sons. Sie eignen sich für mittelgroße und große Hunde.

  • Zutaten: Rind, Pansen, Geflügel, pflanzliche Nebenerzeugnisse
  • Stil: alle Hunderassen
  • Geeignet für: erwachsene mittelgroße und große Hunde
  • Besonderheiten: Die Snacks enthalten viel Fleisch, wenig Fett und keinen Zucker.

Dank des hohen Fleischanteils sind die Leckerlis sehr beliebt bei Hunden und eignen sich daher sehr gut als Belohnung beim Hundetraining. Dank Ihrer weichen Textur sind sie sehr gut auch für Welpen und Senioren geeignet. Auch als Snack zwischendurch sind die Leckerlis bestens geeignet und versorgen den Hund zusätzlich mit wichtigen Nährstoffen.

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10. Hundefutter ohne Zucker mit Kaninchen, Kürbis und Apfel von Tackenberg

TACKENBERG-Nassfutter-Hunde-ohne-ZuckerBewertung:

Die schonend zubereitete und vollwertige Mahlzeit aus Kaninschen und vitaminreichem Gemüse wurde ohne künstliche Zusatzstoffe und Aromen zubereitet und ist für Hunde jeder Rasse , Größe und Altersstufe geeignet.

  • Zutaten: 79 % Kaninchen, 10 % Karotte, 5 % Kurbis, 5 % Apfel, 1 Prozent Premix
  • Stil: für alle Hunderassen und Größen
  • Geeignet für: alle Altersstufen
  • Besonderheiten: Dank seiner Zusammensetzung eignet sich das Hundenassfutter für Hunde mit Lebensmittelallergien. Es unterstützt die Gesundheit der Zähne, der Haut und des Fells und hilft bei der Gewichtskontrolle. Es ist auch für Hunde mit Allergien geeignet.

Das leckere Kaninchenfleisch enthält nur sieben Prozent Fett, aber viele Mineralstoffe. Es hat einen guten Geschmack, den Hunde lieben. Das Futter eignet sich sehr gut zur Gewichtsreduzierung oder -kontrolle. Durch die Beimischung von frischen Karotten, Kürbis und Äpfel entsteht eine komplette, servierfertige Mahlzeit für den Hund.

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Können Hunde Zucker fressen?

hund-zucker-keckseGrundsätzlich brauchen Hunde genauso wie Menschen Zucker in Form von Kohlenhydraten, aber füttere deinem Hund keinen Kristallzucker und versuche, Süßigkeiten zu vermeiden.

Natürlicher Zucker aus Früchten, die sogenannte Fruktose, ist für deinen Hund unbedenklich (beachte jedoch, dass nicht alle Früchte unbedenklich sind; Weintrauben sind giftig für Hunde).

Kristallzucker und herkömmlicher Haushaltszucker hingegen ist nicht gesund für deinen Hund, egal ob er in Form von Würfeln oder Keksen angeboten wird. Hunde, die viel Kristallzucker fressen, haben ein erhöhtes Risiko für Karies, Gewichtszunahme, Stoffwechselkrankheiten und Diabetes.

Jede dieser Krankheiten ist mit einer Reihe anderer Probleme verbunden: Übergewicht kann zu Arthritis führen, Karies kann zu schmerzhaften Mundinfektionen führen und Diabetes kann zu Herzkomplikationen führen. Es ist also wahrscheinlich am besten, den Zucker wegzulassen!

“Hunde brauchen irgendeine Art von Zucker. Sie brauchen Kohlenhydrate [die vom Körper in Zucker oder Glukose aufgespalten werden], um zu leben und zu funktionieren. Wir sollten ihnen einfach keine Süßigkeiten geben, da sie keinen wirklichen Mehrwert haben”, sagt John Faught, DVM und medizinischer Leiter des Firehouse Animal Health Center in Austin, Texas in einem Interview. “Übermäßige Mengen führen zu Entzündungen im ganzen Körper, und das ist einfach nicht nötig.”

Es gibt noch andere kurzfristige Symptome, die mit einer zuckerreichen Ernährung einhergehen. Achte auf diese Symptome von hohem Blutzucker:

  • Hochs und Tiefs – eine Phase der Hyperaktivität, gefolgt von Depressionen
  • Unruhe
  • Blutunterlaufene Augen
  • Harnwegs- oder Niereninfektion
  • Gewichtszunahme

Neben Zucker gibt es noch zwei weitere wichtige “Süßigkeiten”, die für Hunde absolut tabu sind. Wenn du noch nicht über die Gefahren von Xylit und Schokolade Bescheid weißt, solltest du dich mit den Symptomen vertraut machen und die Etiketten der Inhaltsstoffe überprüfen.

Du solltest auf jeden Fall dafür sorgen, dass diese beide Produkte weit weg von deinem Hund sind:

Xylitol: Viele Bonbons, Kaugummis, Zahnpasta, zuckerfreie Backwaren und Diätnahrung werden mit Xylit gesüßt. Der Verzehr von Xylitol kann den Blutzuckerspiegel eines Hundes abfallen lassen, was zu Leberversagen führen kann. Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Lethargie, Koordinationsschwierigkeiten und sogar Krampfanfälle. Wenn du eine Xylitvergiftung vermutest, bring dein Tier sofort zum Tierarzt.

Schokolade: Die meisten Tierhalter wissen, dass Schokolade schlecht für Hunde ist. Zu den gefährlichsten Schokoladensorten gehören dunkle Schokolade und ungesüßte Backschokolade, da sie einen höheren Theobromingehalt haben. Schokolade kann bei Hunden Erbrechen und Durchfall auslösen und in schweren Fällen zu Herzproblemen, Zittern, Krampfanfällen und Tod führen.

Warum enthält Tiernahrung überhaupt Zucker?

zucker-im-hundefutterZucker wie Glukose, Fruktose, Laktose, Maltose und andere sind Gruppen von Kohlenhydraten. Sie kommen natürlich in vielen Früchten, Gemüse und Milchprodukten vor. Zusammen mit Eiweiß und Fett sind sie ein wichtiger Makronährstoff.

In Maßen kann Zucker in der Hundefutter sogar wichtige Funktionen erfüllen. Geringe Mengen an Zucker in Heimtiernahrung können eine Energiequelle darstellen, die Schmackhaftigkeit verbessern und dazu beitragen, dass ein Produkt während der gesamten Haltbarkeitsdauer seine Konsistenz und Weichheit behält.

Ein Hauptrisikofaktor für Übergewicht bei Hunden und Katzen ist die übermäßige Kalorienzufuhr über alle Nahrungsgruppen, nicht speziell Zucker oder Kohlenhydrate.

Zucker ist von Natur aus in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten, die in der Tiernahrung verwendet werden, z. B. in Äpfeln, Kürbis, Karotten, Süßkartoffeln, Tomaten, Erbsen oder Spinat.

Die meisten Kohlenhydrate in einem ausgewogenen Alleinfuttermittel für Haustiere stammen aus “komplexen” Kohlenhydraten (z. B. Getreide, Kartoffeln und bestimmten Hülsenfrüchten). Einfachzucker (wie Saccharose, Dextrose, Fruktose usw.) machen nur einen sehr geringen Prozentsatz der gesamten verstoffwechselbaren Energie in der Nahrung aus.

Einige von ihnen spielen eine wichtige Rolle in der Ernährung von Haustieren. Glukose zum Beispiel ist die Hauptenergiequelle für die Körperzellen, während Laktose für die frühe Entwicklung wichtig ist. Sowohl Hunde als auch Katzen sind in der Lage, den in der Tiernahrung enthaltenen Zucker zu verstoffwechseln und zu verwerten.

Kleine Mengen an Zucker können die Schmackhaftigkeit, die Textur und das Aussehen verbessern oder als Konservierungsmittel dienen.

Der Begriff “verschiedene Zuckerarten” auf den Etiketten von Heimtierfutter ist eine Kategoriebezeichnung, die sich auf verschiedene Zuckerarten beziehen kann (z. B. Saccharose, Fruktose, Glukose und andere). Er muss immer im Plural verwendet werden (“Zucker”), auch wenn die Rezeptur nur eine Zuckerart enthält.

Viele Menschen bringen Zucker in der Tiernahrung mit der Ursache von Fettleibigkeit in Verbindung. Einer der Hauptrisikofaktoren für Fettleibigkeit bei Hunden und Katzen ist jedoch eine übermäßige Kalorienzufuhr.

Fettleibigkeit und nicht Zucker in der Nahrung ist der Hauptrisikofaktor für Diabetes mellitus bei Hunden und Katzen. Das Wichtigste ist, die ideale Körperkondition aufrechtzuerhalten und weniger als 10 % der gesamten Kalorienzufuhr des Tieres durch unvollständige und unausgewogene Nahrungsmittel zu ersetzen.

6 Gründe, warum dein Hund keinen Zucker bekommen sollte

So gerne wir auch zuckerhaltige Leckereien wie Eis und Süßigkeiten essen, sollten sie nicht an Hunde verfüttert werden. Obwohl er ein notwendiger Bestandteil ihrer Ernährung ist, können bestimmte Zuckerarten, wie sie in Süßigkeiten enthalten sind, für Hunde genauso schädlich sein wie für Menschen.

Von Magenproblemen bis hin zu Fettleibigkeit – hier sind die Gründe, warum dein Hund keinen Zucker bekommen sollte.

1. Magenverstimmung

Wenn du vermeiden willst, dass du Erbrochenes oder Durchfall wegräumen musst, ist es wahrscheinlich am besten, deinem Hund keinen Zucker zu geben.

“Kurzfristig kann ein zuckerhaltiges Leckerli zu einer Magenverstimmung führen”, sagt Ari Zabell, DVM DABVP und Senior Director of Client Experience and Advocacy beim Banfield Pet Hospital in Portland, Oregon. “Alle Tiere sind auf die Bakterien und andere Mikroorganismen in unserem Darm angewiesen, die uns bei der Verdauung unserer Nahrung helfen. Eine höhere Zuckerdosis, als unsere Haustiere gewohnt sind, kann das Gleichgewicht dieser Mikroorganismen stören und zu Durchfall führen – manchmal explosiv, manchmal blutig und manchmal sogar mit Erbrechen.”

2. Toxizität

Sowohl Schokolade als auch der künstliche Süßstoff Xylit – der in vielen zuckerfreien Süßigkeiten enthalten ist – können für Hunde giftig sein.

“Schokolade enthält Theobromin, eine Substanz, die für dein Haustier giftig sein kann. Dunkle, halbsüße und Backschokolade kann tödlich sein, wenn sie verschluckt wird”, sagt Zabell.

Hunde können Theobromin nicht so gut verdauen wie Menschen. Theobromin wird in der Medizin als harntreibendes Mittel, Herzstimulans, Blutgefäßerweiterer und Entspannungsmittel für glatte Muskeln eingesetzt. Da Hunde Theobromin nicht verarbeiten können, kann es bei übermäßiger Einnahme zu Erbrechen, Durchfall, erhöhtem Durst, Hecheln oder Unruhe, übermäßigem Wasserlassen, Herzrasen, Muskelkrämpfen und gelegentlich zu Krampfanfällen kommen, so Shelby Neely, VMD.

“Xylit kann bei Hunden einen lebensbedrohlichen Blutzuckerabfall (Hypoglykämie) verursachen. Außerdem kann Xylitol ein schnelles Leberversagen verursachen”, sagt Heather Loenser, DVM und tierärztliche Beraterin für öffentliche und berufliche Angelegenheiten bei der American Animal Hospital Association.

“Hunde kommen am häufigsten mit Xylit in Kontakt, wenn sie versehentlich zuckerfreien Kaugummi oder Erdnussbutter fressen, die Xylit enthalten. Ich empfehle Hundebesitzern, das Etikett aller “süßen” Produkte wie Zahnpasta, Kekse und Bonbons sorgfältig zu lesen und alles, was Xylitol enthält, außerhalb der Reichweite eines neugierigen Hundes aufzubewahren.”

3. Karies

Ein weiterer Nachteil von zu viel Zucker? Zahnkaries oder Karies.

“Das Problem mit Zucker ist, dass die Bakterien im Mund ihn verwerten und dabei Säuren produzieren. Die Säuren erhöhen den Verlust von Mineralien im Zahnschmelz oder der äußeren Beschichtung der Zähne, was zu Zahnkrankheiten führt”, sagt Neely.

“Du kannst Zucker nicht vermeiden – so ziemlich alles, was du in das Maul deines Hundes geben kannst, enthält in irgendeiner Form Zucker. Das Beste, was du tun kannst, ist, Hundefutter mit weniger Kohlenhydraten zu füttern und die Zähne deines Hundes zu putzen.

Es ist außerdem wichtig, dass die Zähne deines Hundes mindestens einmal im Jahr von deinem Tierarzt untersucht werden und dass du einer professionellen Zahnreinigung zustimmst, wie sie von deinem Tierarzt empfohlen wird.”

4. Gewichtszunahme

Raffinierter Zucker besteht größtenteils aus leeren Kalorien. Wenn du deinem Hund ständig Zucker gibst, kann er an Gewicht zunehmen, was die Gelenke belasten und zu anderen Problemen führen kann.

“Herzkrankheiten, Gelenkprobleme, Lethargie und Atembeschwerden durch das zusätzliche Gewicht auf der Brustwand sind nur einige der anderen Probleme, die daraus resultieren können. Selbst wenn dein Tier diese Krankheiten eine Zeit lang vermeidet, ist die Lebensqualität im Allgemeinen geringer (weniger Energie, weniger Interesse am Spielen usw.), wenn es übergewichtig ist”, sagt Neely.

Fettleibigkeit ist leider ein wachsendes Problem bei Haustieren und kann zu anderen schädlichen Krankheiten führen.

“Fettleibigkeit ist bei Hunden sehr verbreitet”, sagt Zabell. “Einer von vier Hunden, die wir im Banfield Pet Hospital behandeln, ist fettleibig. Fettleibigkeit bei Hunden wird mit anderen ernsthaften Erkrankungen wie Arthritis, Herz- und Atemwegsproblemen und Diabetes in Verbindung gebracht.”

5. Metabolische Veränderungen

Zucker verursacht eine erhöhte Ausschüttung von Insulin, das der Körper braucht, um Zucker zu speichern und zu verwerten.

Insulin hat viele Auswirkungen auf andere Hormone im Körper, die den Muskeltonus, die Fettspeicherung, das Immunsystem und das Energieniveau des Tieres verändern können. Diese Veränderungen können zu schwächeren, weniger aktiven und fettleibigen Haustieren führen, die anfälliger für andere hormonbedingte Krankheiten, Infektionen und Fettleibigkeit sind, fügte er hinzu.

“Langfristig kann Zucker den Körper und den Stoffwechsel deines Haustieres erheblich verändern – ähnlich wie bei Menschen sind die häufigsten Herausforderungen, die wir in diesem Zusammenhang sehen, Fettleibigkeit und Diabetes – und leider haben beide Krankheiten ihre eigenen Probleme, die durch Zucker noch verschlimmert werden können”, so Zabell.

6. Diabetes

Wenn dein Hund weiter an Gewicht zunimmt, besteht die Möglichkeit, dass er an Diabetes Typ II erkrankt.

Hunde, die an dieser Krankheit leiden, können keinen Zucker verarbeiten, weil ihre Bauchspeicheldrüse entweder kein oder nur sehr wenig Insulin produziert. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird und die Menge an Glukose oder Zucker im Blut reguliert.

“Ein Überschuss an Zucker führt zu einer übermäßigen Insulinproduktion, die dazu führen kann, dass die Zellen nicht mehr auf das Insulin reagieren, was wiederum zu einer Erschöpfung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und damit zu einem hohen Zuckergehalt im Blut führen kann”, sagt Neely.

Wie ungesund ist Zucker für Hunde?

Es gibt eine Zutat, die in jedem Trockenfutter (und den meisten anderen Tiernahrungsmitteln) enthalten ist, die Hunde nicht brauchen. Sie ist nicht nur enthalten, um die Kosten zu senken, sondern auch, weil das Futter ohne sie nicht hergestellt werden kann. Die Rede ist natürlich von Zucker.

Modernes Trockenfutter für Hunde wird durch ein Verfahren namens Extrusion hergestellt. Nachdem die Zutaten zusammengemischt wurden, werden sie durch eine riesige Metallschnecke gepresst, in der der Teig unter großer Hitze und hohem Druck gekocht und schließlich durch eine kleine Öffnung am Ende, die sogenannte Düse, herausgepresst wird.

Der heiße Teig läuft durch die Matrize und die kleinen Stücke werden geschnitten und dehnen sich aus, wenn sie wieder normalem Druck ausgesetzt werden.

Das fertige Futter wird dann in einem Ofen getrocknet, in Säcke verpackt und an die Tierhandlungen verschickt. Die Extrusion ist eine großartige Idee für Futtermittelhersteller – sie ermöglicht ihnen die Massenproduktion von Produkten. Viele unserer eigenen Lebensmittel werden ebenfalls extrudiert, z. B. Nudeln, Frühstücksflocken, Snacks und Brot. Und alle diese extrudierten Lebensmittel haben eines gemeinsam: einen hohen Stärkegehalt.

Stärke bzw. Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil des Extrusionsprozesses. Die meisten Hundetrockenfutter enthalten mindestens 30% Stärke. Der durchschnittliche Stärkegehalt liegt bei 40 % und einige Trockenfutter können bis zu 60 % Stärke enthalten.

Diese Kohlenhydrate halten nicht nur die Kosten für den Tierfutterhersteller niedrig – sie sind auch ein wichtiger Teil des Extrusionsprozesses. Stärke verkleistert, wenn sie während der Extrusion Hitze und Feuchtigkeit ausgesetzt wird – und diese Verkleisterung hilft, das Futter in Form von Kroketten zu binden.

Aber der hohe Stärkegehalt in der heutigen Tiernahrung gerät immer mehr in die Kritik. Und das aus gutem Grund. Sehen wir uns also an, warum Stärke und Kohlenhydrate Hunde krank machen.

Das Problem mit der Stärke

uebergewichtiger-hundLaut der Association of Pet Obesity Prevention sind 52,7 % der Hunde in den USA übergewichtig oder fettleibig und 57,9 % der Katzen sind übergewichtig oder fettleibig. Das ist eines der häufigsten Probleme, mit denen Tierärzte zu tun haben.

Da Fett mehr Kalorien pro Gramm enthält als Proteine und Kohlenhydrate, wurde früher angenommen, dass Fett in der Ernährung die Ursache für Fettleibigkeit ist.

Aber als die Menschen zu fettfreien Lebensmitteln übergingen, wurde die Bevölkerung als Ganzes einfach dicker. Als die Forscherinnen und Forscher darüber rätselten, wurde klar, dass Kohlenhydrate die wahrscheinliche Ursache waren – nicht Fett.

Kohlenhydrate sind, wie wir wissen, eine lange Kette aus Glukose. Wenn ein stärkehaltiges Kohlenhydrat gegessen wird, wird es in Glukose aufgespalten, die der Körper als Brennstoff verwenden kann. Wenn dies geschieht, wird Insulin im Blut ausgeschüttet, um den Blutzucker in die Zellen zu transportieren.

Insulin ist ein Hormon, das bei allen Menschen, Hunden und Katzen vorkommt. Und Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzucker reduziert, indem es ihn in die Zellen transportiert. Auf der anderen Seite gibt es 8 Hormone, die den Blutzucker erhöhen.

Hast du das verstanden? Acht Hormone erhöhen den Blutzucker und nur 1 senkt ihn. Das spricht Bände über die Art der Ernährung, für die Hunde gemacht sind.

Sie sind viel besser darauf vorbereitet, den Blutzucker zu erhöhen, wenn es wenig Kohlenhydrate gibt, als ihn zu senken, wenn zu viele Kohlenhydrate konsumiert werden. Und das macht Sinn, denn in der Natur gibt es nicht viele Stärkequellen.

Hunde brauchen keine Stärke

Denke an das Buffet von Mutter Natur und was sie für alle Lebewesen zum Fressen bereithält. Es gibt andere Lebewesen, Nüsse, Samen, Gräser, Früchte und Beeren. Körner wie Mais oder Weizen würden in der freien Natur niemals gegessen werden, weil sie erst verarbeitet und erhitzt werden müssen, bevor sie einen Nährwert haben können.

Während Hunde also Eiweiß und Fett in ihrer Ernährung brauchen, um zu überleben, haben sie keinen Bedarf an Stärke. Die Stärke wird also nicht in Tiernahrung gegeben, weil dein Hund sie braucht. Sie ist dort drin, damit sie Milliarden von Tüten pro Jahr billig produzieren können.

Schauen wir uns einmal an, wie viel Stärke oder Kohlenhydrate in Lebensmitteln enthalten sind, die nicht künstlich hergestellt und verarbeitet wurden.

  • Obst enthält durchschnittlich 6 bis 8 % Stärke
  • Gemüse enthält durchschnittlich 4% Stärke
  • Grassprossen enthalten durchschnittlich 2% bis 5%
  • Fleisch enthält keine Stärke

Vergleiche das mit den 30 bis 60 % Stärke, die in Trockenfutter für Hunde enthalten sind. Wenn Hunde so viel Stärke fressen, verändert sich ihre Insulinaktivität.

Insulin sorgt nicht nur dafür, dass der Zucker, die Glukose, aus dem Blut entfernt wird. Insulin hilft auch dabei, Glukose in Fett umzuwandeln und im Körper zu speichern. Und nicht nur das: Seine Aktivierung führt dazu, dass der Körper die Fettspeicher nicht mehr abbaut und mobilisiert.

Wenn die Ernährung eines Hundes oder einer Katze also ständig den Insulinspiegel in die Höhe treibt, werden sie fett, selbst bei einer kalorienarmen Ernährung.

Glykämische Last verstehen

Die einzigen Lebensmittel, die einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels und der Insulinausschüttung verursachen, sind Kohlenhydrate.

Wie schnell sie den Blutzucker ansteigen lassen, hängt davon ab, wie schnell sie verdaut werden. Und die Geschwindigkeit der Kohlenhydratverdauung wird durch Kochen erhöht.

Interessanterweise verringert sich die Geschwindigkeit der Kohlenhydratverdauung, wenn die Nahrung viel Eiweiß und Fett enthält. Und wenn die Glukose langsam freigesetzt wird, steigt der Blutzuckerspiegel nicht an und es wird kein Insulin ausgeschüttet.

In diesem Fall bleibt das Hormon Glukagon, das als Gegenspieler des Insulins wirkt, erhöht. Wenn Glukagon erhöht ist, werden die Fettdepots mobilisiert und vom Körper verwertet.

Die Fähigkeit eines Lebensmittels, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen, wird als glykämischer Index bezeichnet. Den glykämischen Index von Lebensmitteln findest du auf glycemicindex.com, einer von der Universität Sydney betriebenen Website.

Der glykämische Index ist zwar nützlich, aber die glykämische Last von Lebensmitteln ist noch viel nützlicher. Die glykämische Last ist der glykämische Index multipliziert mit der Menge an Zucker in einer Portion. Dies ist ein viel besserer Indikator dafür, wie schnell der Blutzucker ansteigt, was die Insulinausschüttung besser vorhersagt.

Obwohl Früchte einen hohen glykämischen Index haben können, ist ihre glykämische Last niedrig, weil sie relativ wenig Zucker und viel Wasser enthalten.

Eine kleine, konstante Menge an Zucker oder Kohlenhydraten in der Ernährung erreicht nicht unbedingt den Schwellenwert für die Insulinausschüttung. Aber sobald Insulin ausgeschüttet wird, werden die Fettspeicher in Mitleidenschaft gezogen. Abgesehen von Fettleibigkeit gibt es noch andere Probleme, die mit der glykämischen Last verbunden sind. Und diese Probleme sind noch viel schlimmer…

Kohlenhydrate, Bakterien und der Darm deines Hundes

Kohlenhydrate mit einer hohen glykämischen Last sind die bevorzugte Nahrungsquelle für viele schädliche Bakterien. Daher entwickeln Hunde, die eine kohlenhydratreiche Ernährung zu sich nehmen, ein Ungleichgewicht der Bakterien im Darm, wobei die schädlichen Bakterien die freundlichen Bakterien überwiegen.

Dieses Ungleichgewicht führt zu einem gestörten Immunsystem und die freundlichen Bakterien stellen im Darm viele Vitamine und Mineralien her, so dass der Hund an Unterernährung leidet. Aber das ist nicht das einzige Problem.

Wenn pathogene Bakterien den Darm beherrschen, entzündet sich das Gewebe durch Substanzen, die Exotoxine genannt werden, und durch unverdaute Proteine, die die Darmschleimhaut passieren können. Und das kann zu einem undichten Darm führen. Das Leaky-Gut-Syndrom ist eine zunehmend verbreitete Erkrankung bei Hunden.

In diesem Fall kann eine Entzündung im Darm dazu führen, dass sich die Enterozyten (Darmzellen) lösen und Krankheitserreger, Bakterien und unverdaute Proteine (auch Nahrungsantigene genannt) in die Blutbahn gelangen.

Wenn das passiert, erkennt das Immunsystem den Fremdkörper und setzt alles daran, die Antigene, die nicht in den Blutkreislauf gelangen sollten, anzugreifen und zu neutralisieren. Das Immunsystem ist also ständig auf Hochtouren, was es überfordern kann.

In manchen Fällen kann das Antigen des unverdauten Fremdeiweißes der Struktur eines körpereigenen Gewebeproteins ähneln. Dann greift das Immunsystem nicht nur die fremden Eindringlinge an, sondern auch sein eigenes Gewebe.

Dies wird als molekulare Mimikry bezeichnet und kann dazu führen, dass der Körper Antikörper gegen sich selbst bildet, was die Ursache für Autoimmunität oder Autoimmunkrankheiten ist.

Leaky Gut: Krankheit und Hefe

Immunexperten glauben, dass ein undichter Darm die Vorstufe für die Entwicklung vieler Autoimmunkrankheiten sein könnte.

Bei Hunden sind das zum Beispiel …

  • Erkrankungen der Haut, der Schilddrüse, der Gelenke, des Herzens, des Rückenmarks, der Augen oder des Gehirns
  • Entzündliche Darmerkrankungen
  • Kollabierende Luftröhre
  • Lähmung des Kehlkopfes
  • Erkrankungen von Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse
  • Verhaltensauffälligkeiten

Bei Hunden gehören dazu Erkrankungen der Haut, der Schilddrüse, der Gelenke, des Herzens, des Rückenmarks, der Augen oder des Gehirns, entzündliche Darmerkrankungen, kollabierende Luftröhren, Kehlkopflähmungen, Leber-, Gallenblasen- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Auch Verhaltensauffälligkeiten können die Folge sein.

Eine unausgewogene Darmbakterienkolonie kann auch zu Hefeinfektionen führen. Hefe ist eine Pilzart, die sich von einfachen Zuckern ernährt. Wenn die Darmbakterien gestört sind, wächst die Hefe unkontrolliert.

Candida, eine Hefeart, lebt normalerweise in geringer Zahl im Darm, im Maul, in der Nase und in den Ohren des Hundes oder der Katze – aber wenn die Darmbakterien aus dem Gleichgewicht geraten sind, kann sie sich ansiedeln und überhand nehmen.

Hefepilzinfektionen können lokal sein, d. h. sie treten in einem Teil des Körpers auf, z. B. im Ohr, oder systemisch, d. h. die Hefe hat sich im gesamten Körper angesiedelt. Systemische Hefepilze werden oft als Allergien fehldiagnostiziert. Deshalb ist es wichtig, daran zu denken, dass Hunde und Katzen keine Kohlenhydrate in der Ernährung brauchen.

Die Anforderungen deutscher Behörden, die die Menge der einzelnen Nährstoffe in Heimtiernahrung streng regeln, enthalten nicht einmal eine Mindestanforderung für Kohlenhydrate.

Wenn Trockenfutter für Haustiere also mindestens 30 % Kohlenhydrate enthält, ist es leicht zu verstehen, warum Fettleibigkeit, Allergien und andere chronische Gesundheitsprobleme bei Hunden heute so weit verbreitet sind.

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Alternative: Getreidefreies Hundetrockenfutter mit wenig Kohlenhydraten

Die Tierfutterindustrie ist sich des Problems der übermäßigen Menge an löslichen Kohlenhydraten in ihrem Futter bewusst, aber die meisten Futtermittel fügen ihrem Futter lediglich Ballaststoffe hinzu, um den Anstieg des Blutzuckerspiegels zu verringern.

Kohlenhydratberechnung

Wie kannst du also das Gesundheitsrisiko deines Hundes durch Kohlenhydrate verringern?

Die erste Antwort liegt auf der Hand: Füttere ihn nicht mit einem Hundefutter, das viele Kohlenhydrate enthält!

Es gibt viele Rohkostprodukte, die nicht mehr als 2 % Stärke enthalten. Diese sind natürlich eine viel gesündere Wahl!

Die zweite Antwort lautet: Füttere deinen Hund mit einem Futter, das möglichst wenig Kohlenhydrate oder Getreide enthält. Das ist schwierig, weil die Hersteller von Tiernahrung nicht gezwungen sind, die Menge an Kohlenhydraten in ihrem Futter anzugeben (fast alle tun das)!

Du musst also die Kohlenhydratmenge im Futter deines Hundes berechnen. So machst du es:

Auf der Rückseite des Hundefutters findest du die so genannte analytische Bestandteile. Das sind die garantierten Mindestmengen an bestimmten Nährstoffen im Futter. Finde nun den prozentualen Anteil von Eiweiß, Fett, Feuchtigkeit und Rohasche heraus und addiere sie zusammen.

Wenn der Aschegehalt nicht auf dem Futter angegeben ist, nimm einfach 7 % für Trockenfutter und 2 % für Dosenfutter. Der Rohaschegehalt kann variieren, aber bei den meisten Trockenfuttersorten liegt er zwischen 5 und 8 %.

Wenn du diese Summe von 100 abziehst, erhältst du den prozentualen Anteil der Kohlenhydrate im Futter. Hier ist die Rechnung:

rechnung-kohlenhydrate-hundefutter

Schauen wir uns ein paar zufällige Beispiele an und wählen sowohl ein normales Trockenfutter als auch ein getreidefreies Futter aus (diese Beispiele sind völlig zufällig und stellen keine Empfehlung dar).

Hier ist PEDIGREE Hundenassfutter Varietäten in Gelee*.

pediree-hundefutter-bestandteile

Wenn du die Packung umdrehst, findest du die analytischen Bestandteile. Rechne einfach die Zahlen zusammen.

100 – (8,4 Protein + 5,2 Fett + 83,3 Feuchtigkeit + 2 Rohasche) = 0,8% Kohlenhydrate

Schauen wir uns nun ein anderes Futter an … JOSERA Lachs & Kartoffel*.

josera-hundefutter-bestandteile

Schauen wir uns an, wie hoch der Kohlenhydratgehalt in diesem getreidefreien Futter ist:

100 – (22 Protein + 14 Fett + 0 Feuchtigkeit + 5,6 Asche) = 58,4% Kohlenhydrate

Gehe also nicht davon aus, dass ein getreidefreies Futter weniger Kohlenhydrate enthält – es ersetzt lediglich eine Stärke (wie Mais, Hafer oder Reis) durch eine andere (wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Tapioka und Erbsen).

Es gibt jede Menge Trockenfutter mit 30 % Kohlenhydraten. Das ist zwar immer noch zu viel, aber immer noch besser, als wenn fast die Hälfte der Nährstoffe von etwas stammt, das dein Hund nicht braucht.

Als letztes wollen wir uns die glykämische Last ansehen.

Schauen wir uns das erste Futter an, das von Pediree. Die wichtigsten Kohlenhydratquellen sind pflanzliche Nebenerzeunisse und getrocknete Rübenschnitzel.

pedigree-zusammensetzung

Und das getreidefreie Hundefutter von Josera enthält Kartoffeln, Rübenfaser und Johannisbrotmehl als Hauptkohlenhydratquellen.

josera-zusammensetzung

Im Allgemeinen solltest du eine glykämische Last von unter zehn haben. In den meisten Fällen liegen nur verarbeitete Lebensmittel und Getreide über 10 (mit Ausnahme von Honig). Und vergiss nicht: Ein proteinreiches Futter trägt auch dazu bei, dass der Insulinspiegel deines Hundes nicht zu hoch ansteigt.

Fazit

Zucker wird dem Hundefutter zugesetzt, weil Hunde, genau wie Menschen, ihn mögen.

Es gibt verschiedene Arten von Zucker (Zucker, Karamell, Sirup, Saccharose usw.), und er kann aus den unterschiedlichsten Quellen stammen (Mais, Weizen, Zuckerrohr, Zuckerrüben usw.). Leider kann zu viel Zucker bei Hunden die gleichen Auswirkungen haben wie bei Menschen.

Eine zuckerreiche Ernährung wird unter anderem mit Hyperaktivität, Hypoglykämie, Fettleibigkeit und Karies in Verbindung gebracht und sollte daher vermieden werden.

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